2014 Berlin

Mai 2014

Am früheren Slogan "Berlin ist immer eine Reise wert" - daran hat sich bis zum heutigen Tage nichts geändert. Unglaublich, wie sich die Hauptstadt täglich fort entwickelt - innerhalb weniger Monate ist die Metropole kaum mehr wieder zu erkennen. Dass mich der Osten seit dem ersten Berlin-Trip im Jahr 1984 (das sind auch schon wieder 30 Jahre her) voll begeistert, daran hat sich bis zum heutigen Tage nichts geändert.

  • Am Wochenende ist auch in Berlin weiterhin Flohmarkt-Tag - einer davon findet hinter dem Ostbahnhof statt und hier gibt's wirklich noch Dinge, dies eigentlich gar nicht mehr zu geben scheint.
  • Schräg gegenüber befindet sich die legendäre Eastside-Gallery. Leider hat die durch den Beginn von Hotel-Bauten & Farbschmierereien sehr viel von ihrem einzigartigem Charme verloren.
  • Interessant ist weiterhin der Blick zur Oberbaum-Brücke in Richtung Treptow, herrlich die Kulisse mit dem sommerlichen Schiffsverkehr.
  • Weiterhin Hauptstadt-Thema ist die unendliche Geschichte des neuen Flughafens - passend eine Postkarte dazu "Niemand hat die Absicht, einen Flughafen zu erbauen".
  • Konzert-Premiere für mich auf der malerischen Berliner Waldbühne: Peter Gabriel (ex Genesis) mit einem gigantischen Live-Auftritt.
  • Am nächsten Tag geht's nicht zum Baden auf den Wannsee, sondern per Bike durch das ehemalige Ostberlin. Superinteressant und längst nicht so touristisch wie der Kudamm!
  • Der Reichstag aus atypischer Perspektive, stets superfotogen. Die "Goldene Else" der Siegessäule strahlt von Ost nach West und ganz besondere "Unter den Linden" ist der Bauboom riesig! Selbst vom neuen Stadtschloss gibt es schon allerhand zu sehen, Fertigstellung bis ca. 2020.
  • Der jüdische Friedhof in Berlin-Weißensee ist der größte von Europa - dafür ist ein eigener Trip nötig.
  • Ein Besuch in der Reichstagskuppel ist immer Pflicht und stets hochinteressant. Ganz besonders die Ausblicke auf neue Bauten.
  • Der Stasi-Knast in Berlin-Hohenschönhausen gleicht immer wieder einem Schocker - vor allem deshalb, weil alle dort angestellten Peiniger nach der Wende noch ihr hohes Ostgeld-Einkommen 1:1 in Westmark umtauschen konnten. Und dazu noch frei von jeglicher Schuld gesprochen wurden. Eine absolute Frechheit!!!
  • Selbst ein Regentag ist in Berlin spannend: nochmals Eastside-Gallery mit leuchtenden Farben und das Stelenfeld des Holocaust-Denkmals.